Gott will mit uns noch etwas erreichen: Die Rolle der Kirche im 21. Jahrhundert.
Do, 29.10. 19:30 Uhr
Nur eine offene Kirche wird Zukunft haben. Wie gelingt es der Kirche, wieder den Weg zu den Menschen zu finden?
"Eine Kirche, die auf die Menschen wartet, lebt im Irrtum!", so die Meinung von Fritz Blanz. Ihr Auftrag sei es, den Weg zu den Menschen zu bahnen. Unser Auftrag bestehe darin, den eigenen Wohlfühl-Raum zu verlassen und dahinzugehen, wo die Menschen leben. So klingt die Botschaft Jesu am Ende seines Lebens im Matthäusevangelium.
Daran schließt sich ein zweites Thema an: Welche Rolle hat die Kirche in einer pluralen Gesellschaft. Ist sie alleinige Werteinstanz oder ein Teilchen im Spiel des Lebens? Nach Bonhoeffer würde Blanz antworten: Wir sind Kirche mit der Gesellschaft, die mit ihrer Kultur zum guten Wirken in der demokratischen Gesellschaft beitragen kann.
Und noch ein Drittes: Kirche sollte ökumenisch denken. Das bedeutet, sich um die Einheit in der Vielfalt bemühen, vor allem in der Lage sein, den Dialog mit Andersdenkenden zu führen und bei allem Streit eine Kultur der Versöhnung pflegen.
Fritz Blanz beschäftigt sich als Diakon und Sozialarbeiter seit Jahrzehnten mit der missionarischen und diakonischen Kirche der Gegenwart. Acht Jahre war er als Referent bei Mission Eine Welt und 14 Jahre als Referent im Diakonischen Werk Bayern. Zuletzt war er für Kirchliche Allgemeine Sozialarbeit (KASA), Diakonie Katastrophenhilfe und Osteuropa zuständig. Bis heute begleitet er die Konvivenz-Arbeitsgruppe des Lutherischen Weltbundes. Diese Erfahrungen spielen bei seinen Vorträgen eine entscheidende Rolle.
Ort
Nikolaus-Selnecker-Haus
Nikolaus-Selnecker-Platz 6
Hersbruck
Ansprechperson
Evangelisches Bildungswerk
Veranstalter / veröffentlicht von:
Evangelisches Bildungswerk Neumarkt-Altdorf-Hersbruck
Evangelisches Bildungswerk NAH
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