Das Projekt "Was bleibt."

Ausstellung und Veranstaltungsreihe war großer Erfolg

Ausstellung

„Was bleibt.“  ist eine Wanderausstellung der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche und der Diakonie Bayern. Sie lenkt unter anderem den Blick darauf, was über den eigenen Tod hinaus bewahrt bleiben soll, denn ideelle und materielle Werte wirken auch nach dem eigenen Leben. Die Ausstellung war im Januar und Februar 2019 im Foyer des Klostersaals des Evangelischen Zentrums in Neumarkt i.d.OPf. zu sehen.

„Renner“ der Ausstellung war der Ordner „Nicht(s) vergessen – Gut vorbereitet für die letzte Reise“ mit dem dazugehörigen Ratgeber. Beides konnte bei der Evangelischen Landeskirche bestellt werden, wo Ordner und Ratgeber wegen der großen Nachfrage sogar vorrübergehend vergriffen waren.

Dekanin Christiane Murner, Diakon Klaus Eifler und Fundraisingbeauftragte Stefanie Finzel

Veranstaltungen

In Kooperation mit dem Evang. Bildungswerk Neumarkt fanden in diesen sechs Wochen begleitend im Klostersaal zahlreiche Veranstaltungen und Gottesdienste in der Christuskirche zu Themen des dritten Lebensabschnittes statt.  Aber auch in anderem Zusammenhang wurde sich dem Motto „Was bleibt.“ gewidmet, zum Beispiel mit Blick auf die Kirchenmusik und Notfallseelsorge sowie die Geschichte und Architektur der Evang. Christuskirche in Neumarkt.

Insgesamt kamen über 1500 Besucher/innen zu den Abendveranstaltungen und Gottesdiensten, viele wurden als „Stammgäste“ begrüßt.Vor und nach den Vorträgen kamen die Menschen immer wieder über sehr persönliche Themen ins Gespräch, denn es wurden jeweils wichtige mitunter sehr emotionale Lebensbereiche behandelt. Es bleibt die Erinnerung an viele interessante Abende.

Führungen

Aus den Kirchengemeinden des Dekanatsbezirks kamen etliche Besuchergruppen zu Führungen in die Ausstellung „Was bleibt.“, aber auch einzelne Personen wurden regelmäßig durch die Ausstellung geführt.  An einer extra dafür vorgesehen weißen Tafel für eigene Gedanken wurden von Besuchern und Besucherinnen viele tiefgründige Aussagen niedergeschrieben.  Was ist Ihnen wichtig? Wofür sind Sie dankbar? Was bleibt? – wurden sie gefragt. Hier einige kleine Auswahl der handgeschriebenen, anonymen Statements:

  • „Ich danke meinen Eltern für meine schöne Kindheit.“
  •  „Was bleibt sind die Erinnerungen an die lieben Menschen, die schon von uns gegangen sind, teilweise viel zu früh.“
  • "Ich bin dankbar, dass ich ein bescheidener und zufriedener Mensch bin. Konsum und Dinge sind so unwichtig im Leben. Schöne Moment mit lieben Menschen bleiben immer in uns.“
  • „Bitte, bitte! Schreibt Eure Erfahrungen, Rezepte, Ratschläge, Tipps und sonstige wichtige Sachen für die zukünftige Generation auf!“
  • „Was bleibt: Die unendlich geduldige und verständnisvolle Art meiner inzwischen verstorbenen Mutter!“
  • „Mein Wunsch als Kind war immer, einen braven Mann zu bekommen. Gott hat ihn mir geschenkt. DANKE!“

 

Medienberichte zur Veranstaltung

 

Weitere Informationen

 

Ansprechpartnerin für Rückfragen

Stefanie Finzel
Referentin für Fundraising
Evang.-Luth. Dekanatsbezirk Neumarkt i.d.OPf.
Kapuzinerstraße 4
92318 Neumarkt i.d.OPf.

Tel: 09181/46256113
Mobil: 0171/1723491

E-Mail: stefanie.finzel@elkb.de