Orgelunterricht

Was wären unsere Gottesdienste ohne Musik? Was wären die vielen Taufen, Trauungen, Beerdigungen, Festgottesdienste oder Advents- und Weihnachtsgottesdienste ohne passende Orgelmusik? Mal festlich, mal ruhig und besinnlich, oder auch heiter und spritzig.

Vielleicht sind auch Sie von der Orgel, der Königin der Instrumente, fasziniert und möchten z.B. wissen, wie die Orgel gespielt wird und wie sie funktioniert? Wie geht das mit den Füßen? Vielleicht möchten Sie es ja selbst einmal ausprobieren? Wenn Sie Interesse oder auch weitere Fragen haben, wenden Sie sich gerne an mich (per Mail: kirchenmusik.dekanat.neumarkt@elkb.de).  


Interview mit Ronja Albert

Die Orgelschülerin ist 11 Jahre und hat seit September 2019 bei Dekanatskantorin Beatrice Höhn Orgelunterricht.

B. Höhn: Hallo liebe Ronja, du hast ja schon viele Jahre bei mir im Kinderchor gesungen. Nun lernst du seit vergangenem Herbst das Orgelspielen. Wie bist du denn dazu gekommen?  

Ronja: Es ist toll, wenn man als kleines Mädchen ein so großes Instrument spielen kann. Und wenn ich viel übe, dann kann ich vielleicht später mal das Weihnachtsspiel des Kinderchores begleiten, wo ich oft selbst mitgesungen habe.  

B. Höhn: Da hast du dir ein schönes Ziel gesetzt, das finde ich prima! Hast du denn vorher schon ein anderes Instrument gespielt, vielleicht ein einfacheres? Das Spielen mit Händen und Füßen ist ja nicht so leicht zu koordinieren.  

Ronja: Ich habe mit Blockflöte in der Grundschule angefangen und eigentlich wollte ich dann Klavier lernen. Du hast mich dann auf die Idee mit der Orgel gebracht. Eigentlich dachte ich immer, dafür muss man schon Klavierspielen können. Aber so ist das ja gar nicht. Ich habe eine neue, tolle Orgelschule, bei der gar nichts vorausgesetzt wird.       

B. Höhn: Ja, diese neue Orgelschule ist klasse. Zum Üben musst du immer in die Christuskirche gehen. Wie ist das denn so für dich, wenn du ganz allein in der großen Kirche bist? 

Ronja: Ich übe oft gleich nach der Schule. In der Kirche ist es immer schön still und man hat seine Ruhe beim Üben. Manchmal nehme ich auch Mama oder Papa mit und spiele ihnen vor, was ich schon alles gelernt habe.

B. Höhn: Und wie oft übst du?    

Ronja: Je nachdem wieviel in der Schule los ist, aber dreimal in der Woche schaffe ich es meistens schon. Orgelspielen ist für mich ein guter Ausgleich zu Schule, zum Lernen und zu meinen sportlichen Aktivitäten. 

B. Höhn: Ich wünsche dir, dass du dir deine Begeisterung für das Orgelspielen behälst. Vielleicht haben jetzt auch Andere Lust bekommen, dieses großartige Instrument Orgel zu lernen und die „Königin der Instrumente“ zu beherrschen!


Orgelspielen kann man übrigens in jedem Alter lernen, egal ob als Schüler oder Erwachsener. Helfen auch Sie mit, dass die kostbaren   Instrumente in unseren Kirchen noch lange erklingen können und das immaterielle Weltkulturerbe Orgel und Orgelspiel auch unseren nächsten Generationen weitervererbt werden kann.   

Ihre Dekanatskantorin

Beatrice Höhn