Rund 40 Mitglieder aus den Kirchenvorständen des Evangelisch-Lutherischen Dekanats Neumarkt kamen am 14. März im Sportheim Velburg zusammen, um sich einem Thema zu widmen, das die Zukunft der Gemeinden unmittelbar betrifft: Kinder- und Jugendarbeit heute.
Referent Sebastian Heilmann führte die Teilnehmenden durch aktuelle Forschungsergebnisse und Trends — und ließ dabei keine Beschönigungen zu. Große Institutionen, so Heilmann, verlören gesellschaftlich an Bedeutung: „Wir vornedran als Kirche." Gleichzeitig zeigte er auf, was junge Menschen tatsächlich bewegt und bindet: das Gefühl, etwas Sinnvolles zu tun, Selbstwirksamkeit zu erleben und mitbestimmen zu können. Dinge, die der Kirche nicht fremd sind — wenn sie sie bewusst einsetzt.
In Gruppenarbeiten diskutierten die Kirchenvorstände, was das für ihre Gemeinden konkret bedeutet und sammelten Ideen, die in naher Zukunft umgesetzt werden können. Eine wichtige Erkenntnis war hier auch die Vernetzung in der Gemeinde selbst und mit den anderen Gemeinde sowie die Schaffung und Nutzung überregionaler Angebote im Dekanat. Dekanin Christiane Murner unterstrich dabei: Die Fachkräfte des Dekanats, darunter Dekanatsjugendreferentin Nicole Markhof, stehen den Gemeinden als Expertise zur Verfügung — „das sind Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter."
Der Tag endete mit dem gemeinsamen Wunsch, näher zusammenzurücken — und der konkreten Einladung zu einem zweiten Kirchenvorsteher-Tag am 22. Mai, bei dem es um da Thema “Regionalgemeinde” gehen wird.
