Evangelische Jugend plant ihre Zukunft

Wie soll Evangelische Jugend künftig aussehen? Mit dieser Frage haben sich die Gremien der Evangelischen Jugend vom 25. bis 27. September bei einer Klausur im Jugendhaus Knappenberg beschäftigt.

Ehrenamtliche und Hauptamtliche arbeiteten ein Wochenende lang gemeinsam an Strukturen, Angeboten und Veranstaltungsideen.

Im Mittelpunkt stand eine Zukunftswerkstatt. Den Hintergrund bildete der anstehende ejb-prozess sowie die Gründung einer Regionalgemeinde. An zwei Themenstationen sammelten die Teilnehmenden Ideen: an der ersten zu Strukturen, Gremien & Ehrenamt, an der zweiten zu lebensnahen Angeboten und Veranstaltungen. Breite Zustimmung fanden vier Wünsche: Mitbestimmung von jungen Menschen, mehr Sichtbarkeit („Kirche ist mehr als der Gottesdienst“), klare Aufgaben und Befugnisse sowie echte Wertschätzung für das Ehrenamt.

Ein kleiner Einblick in konkrete Vorhaben: 

  • Bis Mitte 2027 sollen die Zuständigkeiten in der neuen Struktur geklärt werden
  • Für ehrenamtliches Engagement sind eigene EJ Awards geplant, die erstmals 2027 verliehen werden sollen
  • Im Rahmen der Jugendgottesdienstreihe “Steps” werden neue Ideen ausprobiert und getestet, wie z.B. eine Wohnzimmerkirche oder ein Disco-Gottesdienst
  • Die Evangelische Jugend etabliert mehr Merch-Artikel

Daneben war Platz für vieles andere. Der Jugendgottesdienst “Steps” am Sonntag wurde gemeinsam vorbereitet, Ideen für die Jahresplanung 2027 gesammelt, Andachten gefeiert und gespielt. In Workshops zum Ukulele spielen, Songbook produzieren oder beim Spaziergang kam der Kopf wieder zur Ruhe. Abends gab es Karaoke, Spiele und Switch. Natürlich durften auch Infos zu den verschiedenen Prozessen und Einblicke in den aktuellen Arbeitsstand des Hauptamtes nicht fehlen.

Ein gelungenes Wochenende mit vielen konkrete Ideen und Vorschlägen, an deren Umsetzung nun gearbeitet wird!

 

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