Diakoniestiftung Lebens-Wert

Praktizierte Nächstenliebe

Als Menschen sind wir auf Gemeinschaft hin angelegt. In den unterschiedlichsten Situationen unseres Lebens brauchen wir dabei auch professionelle Hilfe. Das geschieht u.a. durch die Diakonie. Sie ist eine christlich motivierte, professionelle Hilfe, mancher spricht auch von der ausgestreckten Hand Gottes in die Gesellschaft hinein. Diakonie heißt übersetzt „Dienst“. Der Dienst an den Menschen steht also im Mittelpunkt der jeweiligen Angebote.

Durch die zahlreichen Einrichtungen der Diakonie werden in Stadt und Dekanatsbezirk Neumarkt vielfältige Aufgaben wahrgenommen. Zu den Einrichtungen gehören die beiden Seniorenheime Martin-Schalling-Haus in Neumarkt und Seniorenzentrum in Pyrbaum, die Ambulante Pflege und die Tagespflege in Neumarkt und in Pyrbaum, die Kirchliche Allgemeine Sozialarbeit (KASA), die Suchtberatung, die Asylsozialberatung, der Sozialpsychiatrische Dienst (SpDi), ein Tageszentrum für Menschen mit psychischen Problemen, sowie die Klinikpaten und das Sozialzentrum Leb-mit-Laden.

Die Diakoniestiftung Lebens-Wert fördert dieses vielfältige Angebot und ist dafür auf Spenden und Zustiftungen angewiesen. Durch Ihren finanziellen Beitrag tragen Sie persönlich dazu bei, Projekte der Diakonie vor Ort zu ermöglichen und so die Achtung vor der Würde des einzelnen Menschen in den unterschiedlichsten Lebensphasen und Zusammenhängen zu wahren. Möchten Sie mehr darüber erfahren, dann folgen Sie bitte dem Link www.diakoniestiftung-lebenswert.de.

Unseren Stiftungsflyer können Sie hier herunterladen.

Im Namen der betroffenen Menschen, die durch Ihre Unterstützung eine neue Perspektive erhalten, danken wir Ihnen. 

 

Sinneswagen für die letzte Reise

Aus dem Erlös des Benefizkonzertes der Diakoniestiftung Lebens-Wert mit dem Polizeiorchester Bayern im letzten Jahr konnten in den beiden Seniorenhäusern der Diakonie Neumarkt zwei sogenannte Sinneswägen und eine Weiterbildung finanziert werden.

Doch was ist ein Sinneswagen? Dieser mobile Schrank dient Menschen, deren Erkrankung die Teilnahme am Leben in der Gemeinschaft nicht mehr erlaubt, zum Beispiel immobilen Bewohnern, Schwerstkranken und Sterbenden.

Der Sinneswagen ermöglicht optische und akustische Reize wie Farbspiele, eine Wassersäule und sprudelndes Wasser. Darüber hinaus können weitere Lichtquellen angeschlossen werden. Auch eine kleine HiFi-Anlage ist Teil der Ausstattung, mit der entspannende Musik wiedergegeben werden kann. Außerdem mit dabei sind Duftöle zur Aromatherapie. Neben der basalen Stimulation (z. B. Handmassage und spezielle Körperwaschungen mit entsprechenden Zusätzen) regt der Sinneswagen zur gelebten Biografiearbeit an: Was mochte der schwerstkranke Mensch früher besonders gerne? Wie können ihm, daran anlehnend, die letzten Tage seines Lebens so angenehm wie möglich gestalten werden? Unterstützend befinden sich in den Schubladen dafür Dinge wie bunte Tücher, Kuscheltiere, große, glatte Kieselsteine und Handkreuze, die auch haptisch positiv auf die Sinne einwirken sollen.Renate Hierl und Maria Simbeck vom Martin-Schalling-Haus in Neumarkt und Claudia Kollmann vom Seniorenzentrum Pyrbaum (von links nach rechts) sind sehr dankbar für je einen neuen Sinneswagen in ihrer Einrichtung, deren Anschaffung über die Spende der Diakoniestiftung Lebens-Wert möglich wurde.

Claudia Kollmann kann darüber hinaus mit Hilfe des gespendeten Geldes derzeit im Bereich des Palliative Care eine Weiterbildung absolvieren, die speziell der Behandlung, Pflege und Begleitung schwerstkranker und sterbender Menschen dient.

 

Diakoniepräsident informiert sich über Diakoniestiftung Lebens-Wert

Zum 50-jährigen Jubiläum des Martin-Schalling-Hauses in Neumarkt war der bayerische Diakoniepräsident Michael Bammessel (2. von links) zu Gast in Neumarkt i.d.OPf.. Nach seiner Festpredigt in der Christuskirche besuchte er das beliebte Seniorenhaus und informierte sich unter anderem über die Diakoniestiftung Lebens-Wert. Besonders interessierte ihn, welche diakonischen Einrichtungen und Projekte diese örtliche Stiftung unterstützt, worüber ihm die Mitglieder des Stiftungsvorstandes Ursula Hammerbacher (links), Dekanin Christiane Murner und 1. Vorsitzende (Mitte) sowie Stadtrat Marco Gmelch (rechts) sehr gerne berichteten. Stefanie Finzel (2. von rechts) hatte den Info-Stand in ihrer Funktion als Referentin für Fundraising organisiert.

 

Kontoverbindung:
Zahlungsempfänger:
Diakoniestiftung Lebens-Wert
IBAN: DE88 7606 9553 0001 0500 01      Zweck: Diakoniestiftung Lebens-Wert

In herzlicher Verbundenheit

Dekanin Christiane Murner
1. Vorsitzende des Stiftungsvorstandes